Seminare und Workshops

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Arbeitgeber, auch psychische Belastungen der Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter mit Hilfe einer Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln. Vor allem Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU) sind dabei überfordert und wissen nicht, wie vorzugehen ist:



Zielgruppe:

KMU-Unternehmer, KMU-Abteilungsleiter

■ Wie lassen sich psychische Belastungen am Arbeitsplatz erkennen?
■ Welche Maßnahmen muss der Arbeitgeber treffen?
■ Welche gesetzlichen Vorgaben sind zu erfüllen?
■ Wie kann die Dokumentationspflicht rechtssicher erfolgen?

 

 



Verantwortung im Arbeits- und Gesundheitsschutz

Sowohl das Arbeitsschutzgesetz als auch die Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention (DGUV-Vorschrift 1)“ verpflichten den Arbeitgeber, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit sicherzustellen. Diese Grund­pflicht kann der Arbeitgeber selbstverständlich seinen leitenden Mitarbeitern übertra­gen. Doch welche Pflichten und welche Aufgaben haben Unternehmer und betriebliche Führungskräfte beim Arbeits- und Gesundheitsschutz? Welche Instrumente stehen den Verantwortlichen zur Verfü­gung, um Ihrer Verantwortung gerecht zu werden? Die unzureichende Wahrnehmung der Führungsverantwortung kann nämlich bei Arbeitsunfällen ein Straftatbestand sein, der entsprechende straf- und zivilrechtliche Folgen haben kann. 

Die Teilnehmer des Seminars „Verantwortung im Arbeits- und Gesundheitsschutz“ erfahren, ausgehend 

von den rechtlichen Grundlagen, was es konkret bedeutet, Führungs­verantwortung hinsichtlich der Sicherheit der Beschäftigten zu übernehmen. 


Inhalte der Veranstaltung sind unter anderem

■ Rechtsgrundlagen im Arbeitsschutz
■ Verantwortung und Haftung der Führungskräfte 
■ Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung – die wichtigsten Instrumente 

 

Psychologische Aspekte: 

■ Warum nehmen Mitarbeiter Gefahren oft nicht wahr?
■ Wie bilden Beschäftigte (gute und schlechte) Gewohnheiten aus?
■ Wie kann die Führungskraft Mitarbeiter motivieren?



Gesund und sicher arbeiten im Büro – Hier ist die Führungskraft gefordert

„In den letzten 50 Jahren ist der Anteil der Beschäftigten in Büros in Deutschland von etwa 10 % auf knapp 50 % angestiegen. Prognosen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge wird dieser Anteil in den nächsten Jahren noch weiter deutlich anwachsen (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin – BAuA)“. Zwar ist die Tätigkeit im herkömmlichen Büro im Vergleich zu körperlich stark belastenden Berufen mit geringeren Risiken für die Gesundheit verbunden, allerdings zeigen sich neben den klassischen Leiden, wie beispielsweise Muskel-Skelett-Erkrankungen und Augenbeschwerden, zunehmend psychische Beanspruchungen und Belastungen sowie daraus resultierende Krankheiten.

Die Bildschirmarbeits­verordnung verlangt daher vom 

Arbeitgeber, dass er bei Bildschirmarbeitsplätzen die Gefährdung des Sehvermögens, körperliche Probleme und psychischen Belastungen zu ermitteln und zu beurteilen hat. 


 

Die Teilnehmer der Veranstaltung erhalten unter anderem Informationen über

■ Anforderungen an den modernen Büro-/Bildschirmarbeitsplatz 
■ Arbeitsmedizinische und ergonomische Aspekte der Bürotätigkeit
■ Unfallgefahren im Büro- und Verwaltungsbereich
■ Führungsverantwortung für Beschäftigte 



Der Arbeitsschutzausschuss

In Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten muss der Arbeitgeber einen Arbeitsschutzaus­schuss (ASA) bilden. Der ASA hat die Aufgabe, Anliegen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung zu beraten; dazu kommt er mindestens einmal vierteljährlich zusammen.

 

Die Betriebe sehen sich dabei oftmals mit Fragen konfrontiert:

■ Wie läuft die Organisation des Arbeitsschutzausschusses ab? 
■ (Geschäftsordnung, Einladung, Sitzungsintervalle, Protokoll)

■ Wie sieht die personelle Zusammensetzung aus: wer sitzt alles im ASA? 
■ Wer führt den ASA? Warum ist ein Moderator sinnvoll?
■ Welche Aufgaben haben die ASA-Mitglieder?
■ Welchen Nutzen bringt der ASA (für unterschiedliche Funktionsträger, für unterschiedliche Betriebsgrößen)?

 

Zielgruppe:

Unternehmer, Sicherheitsfachkräfte, Betriebsärzte, Betriebsräte



Mit Sicherheit mehr Gewinn – Der Zusammenhang von Arbeitsschutz und Unternehmenserfolg

„Arbeitsschutz ist teuer und lohnt sich nicht!“ – eine oft gehörte Falschaussage, die auch durch Wiederholung nicht wahr wird. Das Gegenteil ist der Fall. Sowohl unter volkswirt­schaftlichen als auch unter betriebswirtschaftlichen Aspekten lässt sich feststellen: Investitio­nen in den Arbeitsschutz rentieren sich. Das bedeutet: Unternehmen tun gut daran, Arbeits­schutzmaßnahmen nicht nur aufgrund rechtlicher Vorschriften und wegen ihrer sozialen Ver­antwortung durchzuführen, sondern auch aus betriebswirtschaftlichem Interesse.

■ Welche Kosten- und Nutzenarten des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes sind zu unterscheiden?

■ Humankapital in Zeiten des Fachkräftemangels
■ Wie lässt sich der Präventionserfolg berechnen?
■ Ziel und Vorgehensweise bei der Präventionsbilanzierung


Zielgruppe:

Unternehmer, Personalleiter, betriebliche Führungskräfte, Betriebsräte



Der Betriebsrat: Mitwirkungspflichten und –rechte im Arbeitsschutz

In vielen Bereichen des Arbeitslebens hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht. Auch beim Arbeits- und Gesundheitsschutz hat die Personalvertretung Mitwirkungspflichten und Mitwirkungsrechte. Aber erst wenn der Betriebsrat weiß, welche Aufgaben und Pflichte er hinsichtlich des Arbeitsschutzes hat, kann er seine Rechte richtig wahrnehmen. Indem der Betriebsrat für den Schutz der Beschäftigten sorgt, hilft er auch dem Arbeitgeber, seiner Verantwortung gerecht zu werden.


Zielgruppe:

Betriebsräte

■ Welche Rechtsvorschriften regeln den Beitrag des Betriebsrats zur Arbeitssicherheit?

■ Was sind die Aufgaben des Betriebsrats beim Arbeitsschutz?
■ Arbeitgeber und Betriebsrat gemeinsam für Arbeitsschutz – eine win-win-Situation 
■ Wie lassen sich mögliche Interessensgegensätze ausräumen?


 




Arbeitsschutzmanagement 

Der Arbeitgeber hat die Pflicht, Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu treffen; er trägt die um­fassende Verantwortung für die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten. Diese Ar­beitgeberpflicht, Sicherheit und Gesundheitsschutz gezielt zu planen, zu organisieren und im Unternehmen zu integrieren, lässt sich am besten mit einem Arbeitsschutz-Management­system (AMS) realisieren. Ein AMS als Teil der Unternehmensführung hat die Aufgabe, dem Arbeitgeber und seinem Management die Führung des Unternehmens hinsichtlich Sicherheit und Gesundheitsschutz zu ermöglichen.

■ Ziele, Aufgaben und Elemente eines Arbeitsschutz-Managementsystems (AMS)

■ Funktionsweise eine AMS – Plan, Do, Check, Act (PDCA)
■ Überblick über verschiedene Arbeitsschutz-Managementsysteme
■ AMS als Teil eines integrierten Managementsystems


Zielgruppe:

Arbeitgeber, betriebliche Führungskräfte, Sicherheitsfachkräfte, Qualitätsmanagement-Beauftragte